Der Traum

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Der Traum

Wir möchten auf dem Frohnlehnerhof eine kleine, aber feine Landwirtschaft errichten, deren Produkte wir neben der Eigenversorgung auch zur Direktvermarktung erzeugen möchten. Bei all unseren Tätigkeiten soll stets die Freude am Tun und die Lebensqualität im Vordergrund stehen und nicht nur die Wirtschaftlichkeit. Damit meinen wir nicht nur unsere eigene Lebensqualität, sondern auch die unserer Tiere, die auf dem Frohnlehnerhof leben werden. Unser Hof soll ein gemütliches, ruhiges Plätzchen mitten in der Natur werden, weg vom Stress und Hektik der normalen Welt.

Welche Tiere? Welche Produkte?

Diese Frage stellen wir uns auch gerade selbst :-). Die Tendenz für unser „Kernprodukt“ geht in Richtung einer extensiven Rinderrasse (Hochlandrind, Galloway oder Angus). Auch Weidegänse stehen zur Diskussion. Da wir die Felder frühestens ab 2020 bewirtschaften werden, haben wir dafür aber auch noch Zeit. Diese Zeit nützen wir gerade, um interessante Biohöfe und Ställe zu besichtigen, um dort von gleichgesinnten Bauern soviel Wissen wie möglich aufzusaugen.

Biologisch - Vielfältig - Nachhaltig

Abgesehen von unserem Kernprodukt, ist es uns ein Anliegen, soviel weitere Lebensmittel wie möglich selbst auf biologische und natürliche Art und Weise zu produzieren. Dabei denken wir mal an Freilandeier, Biokräuter, Masthendl, verarbeitetes Obst und viel Gemüse. Ob wir davon aber einmal soviel erzeugen können, um es direkt zu vermarkten, wird sich erst zeigen.

Fakt ist nämlich, dass wir mit unseren bescheidenen 7 ha Grünland nicht die Welt nieder reißen können, sie aber bestmöglich zu nutzen versuchen werden.

Unabhängigkeit

Nicht nur bei den Lebensmitteln, auch bei der Energieversorgung möchten wir auf Nachhaltigkeit setzen und so unabhängig wie möglich sein: d.h. Holz für die Pellets/Stückgut Heizung aus dem eigenen Wald, Wasser aus dem eigenen Brunnen, Strom aus einer Photovoltaikanlage usw.

Vieles ist möglich

Mit 7ha Grünland eine Landwirtschaft zu betreiben, von der man einmal Leben kann, ist nahezu unmöglich. Das wissen auch wir. Deshalb sehen wir uns nach Alternativen um und sammeln gerade Ideen und Möglichkeiten über verschiedenste Projekte, die wir vielleicht in Zukunft mit unserer kleinen Landwirtschaft verbinden könnten. Der Hof bietet uns dazu zahlreiche Räumlichkeiten: z.B. ein alter Stadl, ein großer Heuboden oder ein wunderschöner Gewölbekeller. Zusätzlich wäre auch im Wohngebäude Platz für eine kleine Ferienwohnung.

Wir sind selbst schon gespannt, was sich daraus die nächsten Jahre entwickeln wird…

(aber keine Angst, aus dem Frohnlehnerhof wird kein Casino 😉 )

Wer im Leben nichts riskiert, erlebt nicht viel!

Uns ist bewusst, dass unser Traum, vor allem als Quereinsteiger in die Landwirtschaft, nicht einfach sein wird und viele Hürden auf uns zukommen werden, mit denen wir im Moment noch nicht rechnen.
Viele Male werden wir dabei auf die Unterstützung unserer Eltern, auf die Hilfe vom Vorbesitzer Josef oder auf den Rat anderer Landwirte angewiesen sein. Oft werden wir uns verzweifelt fragen, warum wir uns das Ganze überhaupt angetan haben. Und es wird auch viele Menschen geben, die unser Hofprojekt von Grund auf belächeln…

Trotzdem…
Zeit meines Lebens liebe ich Herausforderungen. Je größer die Herausforderung, desto motivierter bin ich dafür. Und den Übergang von einer Karriere als Pokerspieler zum Aufbau einer eigenen, kleinen Landwirtschaft sehe ich genau als solche Herausforderung.
Wählt man immer nur den einfachen und bequemen Weg, erlebt man meiner Meinung nach nicht viel, und man wird sich im späten Alter wohl vorwerfen, warum man in jungen Jahren nicht mehr für seine Träume riskiert hat. Wahrscheinlich, weil einem die Angst vorm Scheitern oft davon abhält. Dieses Risiko gehe ich aber gerne ein. Ich glaube, wenn man im Leben eine Vision oder einen Traum hat und mit viel Leidenschaft daran arbeitet, kann man vieles erreichen. Und wenn nicht, kann man sich immerhin nicht vorwerfen, es nicht wenigstens probiert zu haben.